Das Dorf liegt auf der Spitze eines kleinen Hügels und ist von einer mittelalterlichen Mauer umgeben, von der aus man die Catria-Bergkette und das Cesano-Tal bis hin zur Adria bewundern kann.
Im Zentrum steht der Palazzo Della Rovere, ein großartiges Beispiel ziviler Architektur der Spätrenaissance, der zu Beginn des 16. Jahrhunderts vom Marquis Ippolito Della Rovere erbaut wurde.
Auf der linken Seite des Flusses Cesano im Gebiet Pian Volpello stehen die Überreste des römisches Municipium von Suasa, einem wichtigen Zentrum im Cesano-Tal.
Für die Öffentlichkeit sichtbar: die antike gepflasterte Straße, das Handelsforum, zwei Begräbnisstätten, die Überreste des mächtigen Amphitheaters (Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr.) und vor allem die reiche Patrizierresidenz namens “domus dei Coiedii”, mit ihren prächtigen Mosaikböden, deren Nutzung im 1. Jahrhundert v. Chr. begann und bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. andauerte.
Abgerundet wird der Besuch des archäologischen Parks durch einen Besuch des Museums der Stadt Suasa im Palast Livia della Rovere.
Im Jahr 1604 bestimmte der Bau des Klosters San Francesco di Paola die städtebauliche Entwicklung von Castelleone di Suasa entlang der Verbindungsstraße zwischen der „Burg“ und dem neuen religiösen Komplex.
Bald werden die Seiten der belebten Straße von einer Reihe von Reihenhäusern gesäumt, und im Laufe des 18. Jahrhunderts wird auf der Ostseite ein langer Laubengang errichtet, zum Vorteil der zahlreichen dort entstehenden Geschäfte und um den Gläubigen, die die Kirche Santissimo Crocifisso, heute San Francesco di Paola, erreichen wollten, Schutz zu bieten.
Das Zwiebelfest findet in Castelleone di Suasa am ersten Wochenende im September statt. Besucher können inmitten musikalischer Unterhaltung und Kinderspielen den Geschmackspfaden folgen, die zu den im gesamten historischen Zentrum des Dorfes eingerichteten Gasthäusern führen. In den Weinkellern können typische Gerichte aus Castelleone di Suasa und der Region probiert werden, Zubereitungen basierend auf der berühmten “Cipolla di Suasa”.