Das Dorf Barbara besteht aus zwei Teilen: dem Schloss, oder das befestigte Zentrum aus dem 13. Jahrhundert, das von einem befestigten Umkreis umgeben ist und im Süden von Porta Roma und im Norden durch die Tor zum Santa Barbara Arch und der Borgo, d.h. die mittelalterliche Siedlung, die sich vom Tor des Bogens von Santa Barbara in einem Abhang oder einer Piaggia in Richtung der neoklassischen Kirche erstreckt der Annahme.
Das Schloss, die im 15. Jahrhundert umstrukturierte Burg ist noch immer von einer steilen Mauer mit vier Eckbefestigungen umgeben, die in einem imposanten, erhöhten Bergfried gipfelt, der heute als „‚Der Turm„.
Die beiden kleinen Türme auf der Nordseite, die der
Via Castelfidardo, sind im Wesentlichen intakt, sie haben noch die Artilleriestation, die zinnen oder Geschützpforten der hohe Turm rechts der Porta Roma hingegen wurde in den 1960er Jahren anstelle eines früheren Turms aus dem 15. Jahrhundert wieder aufgebaut, der im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört worden war. Der Sockel eines vierten Wohnturms ist sichtbar, der sich zwischen dem Tor des Bogens von Santa Barbara und Via delle Mura.
Erbaut 1787 im Auftrag von Kardinal Giovanni Francesco Albani und entworfen vom Architekten Francesco Ciaraffoni, ist es eine wertvolle Schatzkammer der Kunst, in der eine Kopie der Geburt Christi von Correggio, die zuvor Domenichino zugeschrieben wurde, ein Heiliger Sebastian von Paolo Gismondi, Mariä Himmelfahrt von Giovanni Pirri, eine Madonna mit Heiligen von Pomarancio und Christus an der Säule von Francesco Trevisani hervorstechen.
In den Räumen unter dem städtischen Pfarrmuseum ist die wertvolle Holzstatue der Heiligen Barbara ausgestellt, die den letzten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts zuzuschreiben ist. Das Werk könnte mit dem Auftrag von Silvestro di Giovanni als Votivgabe nach der Belagerung der Burg in den Jahren 1460–1461 durch die Artillerie von Sigismondo Malatesta, dem Herrn von Rimini, in Verbindung gebracht werden.
Die Lebende Weihnachtskrippe ist eine Nachinszenierung, die seit fünfzig Jahren im historischen Dorf Barbara stattfindet.
Über 100 Figuren erwecken die Nachstellung der Weihnachtskrippe unmittelbar nach Sonnenuntergang zum Leben. Die Nachstellung ist in zwei Teile gegliedert: Der erste erzählt die Geschichte des Christentums, während im zweiten Teil das Publikum die Weihnachtskrippe besichtigen und die Rekonstruktionen alter Handwerkskünste sowie den Charme der für diesen Anlass eingerichteten Höhlen aus nächster Nähe bewundern kann.
Die Teilnahme an dieser Nachinszenierung in einem Klima tiefer Religiosität bedeutet, das authentischste Gefühl der Weihnachtsfeiertage zu erleben.